BMVIT auf BIK95plus-Liste
26.02.2009

Bereits mit dem Redesign des Internetauftritts des Ministeriums in 2005 wurde konsequent eine barrierefreie Realisierung verfolgt. Das wurde auch im Lob des Berufsbildungs- und Forschungszentrum für Blinde und Sehbehinderte (BBFZ) in Wien nach einer eingehenden Prüfung deutlich. Auch die Nutzung sogenannter Web 2.0-Lösungen etwa der Tag-Clouds, wurde nicht ohne Beachtung der Ansprüche von Menschen mit Behinderungen durchgeführt. Auch PDF-Dokumente werden nach und nach barrierefrei angeboten, was den umfassenden Anspruch des Ministeriums unterstreicht, sämtliche Inhalte der Website allen Benutzern zugänglich anzubieten.
"Menschen mit Behinderungen sind gerade auf das Internet angewiesen, weil sie nicht an öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen können oder durch ihr Handicap Broschüren und andere Informationen nicht selber lesen können. Und gerade neue Technologien grenzen diesen Personenkreis häufig aus. Daher sehen wir es als Innovationsministerium als unsere Pflicht an, Menschen mit Behinderungen von unserem Internetangebot profitieren zu lassen", so Karin Kromer, Leiterin der Kommunikationsabteilung des Ministeriums. Diese Bemühungen wurden jetzt durch die Aufnahme des Internetangebots des BMVIT in die Liste „95plus“ belohnt. Das Projekt BIK, ein Gemeinschaftsprojekt von Blinden- und Sehbehindertenverbänden, nimmt in diese Liste Dienstleister auf, die barrierefreie Webangebote erstellen können.
